Weiße Luftballontraube an einem Auto
Lange Nacht mobil
VBK
Blaue Luftballons schweben an der Decke
Blaue Luftballons 2018
Viola-Bianka Kießling
Weiße Luftballontraube an einem Plakataufsteller
Luftballons weisen den Weg
Viola-Bianka Kießling
Luftballons weisen den Weg
Luftballons weisen den Weg
Viola-Bianka Kießling
Luftballons weisen den Weg
Luftballons weisen den Weg
Viola-Bianka Kießling

21. Mai//Weimarer Land

Wir waren nie weg! Wir haben nur pausiert!

Museen, Sammlungen, Galerien, Kirchen und Ausstellungen entführen Sie in ihre faszinierende Welt.

Erleben Sie die "Lange Nacht der Museen" und entdecken Sie wieder einzigartige Schätze, innovative Ideen, traditionelles Handwerk und vieles mehr.

Luftballons weisen den Weg!

Machen Sie die Nacht zum Tag und genießen Sie das Weimarer Land!

Tickets

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Am 21. Mai 2022 in allen beteiligten Museen, Heimatstuben und Galerien.

Kirchen sind eintrittsfrei.

Eintritt: 5,00 EURO

Kinder bis 16 Jahren frei


Der Eintritt ist einmalige zu entrichten und berechtigt zum Besuch aller genannten Museen, Galerien und Werkstätten des Kreises Weimarer Land.

 

Öffnungszeiten

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14.00 - 24.00 Uhr

Programm

Beteiligte Museen, Galerien, Mühlen und Kirchen im Detail

1
Heimatstube und Begegnungshaus Stammhaus Luge Altdörnfeld

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Blick auf die Fassade mit dem Spruch zum Haus
Stammhaus Luge
Dr. Otto Hahn
Am Anger 5- 99444 Blankenhain OT Altdörnfeld
Telefon
+49 36459 42293

Das Haus stammt aus der Zeit von 1651, wie nur aus der Holztafel am Südgiebel zu lesen ist. Es wurde von den Großfabrikant Luge aus Sonneberg/Pößneck erbaut.

Das Haus wurde als Wohnhaus und auch als Gaststätte (Brauhaus) genutzt und später wieder als Wohnhaus.

Früher konnte unter den Dorfbewohnern immer einer ein oder mehrere Musikinstrumente spielen, was sie dann auch in diesem Haus taten. Das Haus besitzt eine Empore die einerseits als Übergang in das gleich angrenzende
Stallgebäude diente wie auch für Musiker, die sich in Form einer kleinen Kapelle zusammenfanden und gemeinsam auf der Empore spielten. In dem Gastraum oder später in der großen Wohn-, Koch und Schlafstube wurde dann Karten
gespielt oder gemütlich geplauscht.

 

 

-
geöffnet

Dauerausstellung „Zeitreise durch das Wohnhaus des Großfabrikanten Luge“ aus dem Jahr 1651
    
Die Geschichte des interessanten Wohnhauses erschließt sich seinen Gästen auch mit Gesprächen.

Führungen sind möglich

Bauernkuchen und Kaffee, sowie kleine kulinarische Überraschungen werden auf Wunsch bereitgehalten.

2
Kirche (Gemeindekirche Alt- und Neudörnfeld)

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Eiserner Leuchter der Kirche
Dorfkirche Altdörnfeld
Viola-Bianka Kießling
Am Anger 13 - 99444 Blankenhain OT Altdörnfeld
Telefon
+49 36459 42256

Der Barockbau aus dem Jahr 1735 überrascht im Innern mit einer streng protestantischen Konzeption: die Kanzel befindet sich über dem Altar und noch weiter darüber die Orgel.

Im Turm hängen zwei Glocken: eine 1887 von Franz Schilling in der Firma C.F. Ulrich (Apolda) gegossene Bronze- und eine 1955 bei Schilling & Lattermann (Apolda und Morgenröthe) gegossene Eisenhartgussglocke.
    
 

 

-
geöffnet

Nach Anfrage im „Stammhaus Luge“ können Führungen durchgeführt werden!

3
Artdrogerie in Villa Opel Apolda

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Villa Opel bei Nacht
Villa Opel
Andreas Dospiel
Bachstraße 11 - 99510 Apolda

Ausstellung des zeichnerischen und grafischen Werkes des Expressionisten Paul Kother (1878 - 1963).

2016 wurden seine Werke im „Haus am Horn“ in Weimar letztmalig in der Region ausgestellt.

Als Freund und späterer Schwager von Otto Mueller hat er bis zum Verbot durch die Nationalsozialisten zusammen mit Käthe Kollwitz, Max Pechstein, Lyonel Feininger und Conrad Felixmüller in Dresden, Berlin und Essen ausgestellt.  
Er pflegte darüber hinaus regen Kontakt zur Künstlervereinigung „Die Brücke“.

1922 erhielt er durch Max Liebermann den Ehrenpreis der Preußischen Akademie der Künste.

Während des Nationalsozialismus galten seine Werke als „entartete“ Kunst.

Nach 1945 konnte er nicht wieder an seine alten Erfolge anknüpfen.

Schauen Sie herein und kommen Sie bei einem Getränk ins Gespräch!

 

-
Ausstellung des zeichnerischen und grafischen Werkes des Expressionisten Paul Kother
4
Atelier Wandrer Apolda

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Blick in das Atelier Wandrer mit dem großen Schaufenster
Atelier Wandrer
Annette Wandrer
Bahnhofstraße 33 - 99510 Apolda
Telefon
+49 172 6475287

Ein spannendes Künstlerpaar: Gerd Wandrer verbindet sich mit seinen großformatigen Bildern mit den großen Meistern der Malerei, Anette Wandrer entwickelt Keramikskulpturen, die sie mit einer von ihr entwickelten Technik mit Dekoren bedruckt.

 

-
Galerie- und Atelierbesuch bei Annette & Gerd Wandrer

Ein Glas Wein oder auch Saft und Wasser laden zu inspirierenden Gesprächen ein. Für den kleinen Hunger wird Salzgebäck angeboten.

Bei Bedarf kann die Öffnungszeit verlängert werden.

5
Kulturfabrik Apolda

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Blick ind en erleuchteten Hof
Kulturfabrik Apolda
Philine Görnandt
Dr.-Külz-Straße 4 - 99510 Apolda
Telefon
+49 01520 2923025

In der Karl-Köcher-Strickwarenfabrik in Apolda liefen früher Stoffe vom Band. Heute heißt der Ort Kulturfabrik Apolda.

 

Die Welt des Atelierhauses und seiner großen Künstlerfamilie lädt zum Besuch ein!

 

Auf drei Etagen öffnen die Ateliers - die Künstlerinnen werden anwesend sein und freuen sich auf interessante Gespräche!

 

 

-
geöffnet

Sie finden die Ateliers von:

 

- Philine Görnandt | Light Paper Art

- Theano Grün | Malerei

- Sibylle Grundeis | Malerei und Schmuckgestaltung

- Susen Reuter | Fotokunst und zeitgenössische Malerei

- Susanne Worschech | studio keramos  | Keramik

-
Ausstellung

„Katharsis und Fragmente“ von Shailoth Gonzalez (Mexico)

6
Kunsthaus Apolda Avantgarde

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Farbig angetsrahles Kunstahus
Kunsthaus im Farbenkleid
Beatrix Leisner
Bahnhofstraße 42 – 99510 Apolda/Thüringen
Telefon
+49 3644 51 53 64

1871 erhielt der Fabrikant Robert Francke, Mitinhaber der Wollwarenfabrik “Spoer und Francke” die Baugenehmigung für die zweigeschossige Villa im italienischen Landhausstil. Nahezu drei Jahrzehnte blieb diese mit der Wollwarenfabrik verbunden.

Bis 1949 war die Villa unter verschiedenen Besitzern Wohnhaus mit zuletzt 5 Wohnparteien.

Als 1952 Apolda Sitz der neugegründeten Kreisverwaltung wurde, entschied man sich für benachbarte Gebäude in der  Bahnhofstr. 44 unter Einbeziehung der Villa in der Bahnhofstr. 42.

1961 wurde das Grundstück vom Rat des Kreises käuflich erworben. Danach erfolgten Umbauten für Diensträume des Vorsitzenden. Im 1. Stock wurde ein Ratszimmer mit einer Grösse von ca. 80 m² eingerichtet. Bei Umbauarbeiten gingen wertvolle Details verloren.

Im Jahre 1990 trat das Landratsamt Weimarer Land an die Stelle des Rates des Kreises. Nach Abschluss der Umbaumaßnahmen im Zimmermannsbau, Bahnhofstr. 28, konnte es die neuen Räumlichkeiten beziehen.

Für die Villa in der Bahnhofstr. 42 wurde ein neues Nutzungskonzept entwickelt.

Seit 1992 fanden vielfältige Ausstellungen des Kreises Weimarer Land in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Partnern statt. Auch der  neu gegründete Kunstvereins “Apolda Avantgarde” entwickelte zunehmend mehr Aktivitäten. Diese machten folgerichtig ein ständiges Ausstellungszentrum notwendig. Ab Januar 1995 erfolgte die Sanierung und Ertüchtigung des Gebäudes, das sich bis heute im Besitz des Kreises Weimarer Land befindet.

Am 12.06.1995 konnte der Verein “Apolda Avantgarde” das Kunsthaus vorstellen, das er seitdem durch einen längerfristigen Mietvertrag nutzen kann.

Bereits am 18.06.1995 wurde die erste große Ausstellung eröffnet. Sie war den Malern Liebermann & Corinth gewidmet. Diese Ausstellung fand überregionale Beachtung.

Das Kunsthaus hat sich bis heute zu einem Anziehungspunkt entwickelt, der auch außerhalb Apoldas bei Kunstfreunden bekannt ist.

 

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CORNELIA SCHLEIME „An den Ufern ferner Zungen“

    
Besuch der Ausstellung

 

 

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Der neue „RIESEN - Bauhausstuhl“ am Kunsthaus!

     
Übergabe des Kinderkunstprojektes der Avantgarde mit der Stammgruppe Hasen von der Staatlichen Grundschule „Am Schötener Grund“ Apolda

Kleines musikalisches Einweihungsprogramm im Außenbereich des Kunsthauses

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Kreativangebot Kunsthausgarten

Kinder und Familien können unter Anleitung von Studenten der Universität Erfurt im Außenbereich des Kunsthauses und im Kunsthausgarten kleine Kunstwerke schaffen
 

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Konzert mit der Gruppe „Lottes Flausen“ Weimar

        
unter dem Weidenzirkuszelt im Kunsthausgarten


 

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Susens Grilltempel auf der Bahnhofstraße

Für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt!

7
GlockenStadtMuseum Apolda

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Bunte Strickbahnen am GlockenStadtMuseum
GlockenStadtMuseum im Stricklook
Viola-Bianka Kießling
Bahnhofstraße 41 - 99510 Apolda
Telefon
03644 5152570
-
geöffnet

Dauerausstellung „Glocken aus drei Jahrtausenden“
     
Dauerausstellung „Vom Strumpf zur Obertrikotage“

Sonderausstellung  "Aus der Sammlung Olle DDR“

 

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Der Goldene Spatz zu Gast!


Ein Familiennachmittag für kleine und große Filmfreunde mit Film-Quiz und kleinen Überraschungen rund um das 30. Deutsche Kinder Medien Festival “Der Goldene Spatz“
 

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Gut gekauft und froh gestimmt

Eine HO-Modenschau mit der Brigade "Gnadenlos schick"

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Gut gekauft und froh gestimmt

Ein Mode-Spaziergang mit der Brigade "Gnadenlos schick"

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Susens Grilltempel auf der Bahnhofstraße

Für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt!

8
Prager - Haus Apolda

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Darstellung der Geschichte der Familie Peller im Prager Haus
Prager Haus - Familie Peller
Viola-Bianka Kießling
Bernhard-Prager-Gasse 8 - 99510 Apolda
Telefon
+49 0152 04934420

Das Prager-Haus ist das ehemalige Geschäftshaus der jüdischen Fellhändler-Familie Salomon Prager. An der Hausfassade steht „Felle - S. Prager - Därme“. Die Familie selbst bewohnte eine Mietwohnung in einem anderen Haus.

1925 ließ Salomon das alte Häuschen abreißen und an gleicher Stelle das neue Haus errichten.

1940 bis 1942 wurde das Haus zwangsweise als sogenanntes Judenhaus verwendet. Die Familie Prager wurde im Holocaust ermordet.

Seit Mitte der 1990er Jahre stand dieses Haus leer.

Um 2005 war das Haus sehr marode geworden. Die Sanierungs- und Umbauarbeiten zogen sich von 2009 bis 2018 hin. Am Westgiebel wurde 2018 ein Foto von einer Hochzeit in der Prager-Familie angebracht. 2019 folgte ein neues Logo an der Fassade.

Heute beheimatet das Haus ein kleines Museum zur Geschichte von jüdischen Familien aus Apolda und eine Begegnungsstätte.

 

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geöffnet
-
Lesung mit Peter Franz

"Der Unglücksbote. Der Befehl zur Fahrt in den Tod" aus den Apoldaer Judengeschichten Nr. 3

9
Sozio - Kulturelles - Zentrum Martinskirche Apolda

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Kirchenschiff im Innern gesehen
Soziokulturelles Zentrum
Viola-Bianka Kießling
Ritterstraße 45 - 99510 Apolda
Telefon
049 3644 562650

Die alte Stadtkirche Apoldas lag einst untypischerweise außerhalb der Stadtmauern unweit des Zusammenflusses von Herressener und Schötener Bach. Erstmals wurde sie 1119 erwähnt und tatsächlich lassen sich teilweise noch romanische Mauerreste entdecken. Auch das alte romanische Altarfundament ist noch erhalten. Außerdem gibt es zwei raumteilende Rundbögen, die aus der Zeit der Romanik stammen.

Schon in der Gotik wurden Änderungen vorgenommen. Belegt sind Arbeiten am Gotteshaus erst ab dem Jahr 1671.

Mit dem Bau der Lutherkirche schließlich abgeschlossen war, verlor St. Martin an Bedeutung als Stadtkirche.

1925 trennte man das Langschiff vom Chorraum ab und nutze nur noch den vorderen Teil, die Martinskapelle, für die Gottesdienste. Im Zuge einer Renovierung im Jahr 1973/74 besserte man den Chorraum aus und entfernte die Renaissance-Kanzel sowie den alten Altar.

Die große Glocke der Martinskirche, mit einem Randdurchmesser von fast einem Meter, ist die älteste aller Apoldaer Kirchturmglocken. Sie wurde im Jahr 1503 von Heinrich Ziegeler gegossen und kam 1955 von Zottelstedt in die Stadt.

Für das abgetrennte Langschiff gibt es Pläne für den Umbau zu einem Sozio-Kulturellen-Zentrum.

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geöffnet

Ausstellung "Collagium" - Collagen, Fotoarbeiten und neue Zeichnungen von Rüdiger Bahr-Liebeskind


Inaugenscheinnahme der Umbaupläne zum Sozio-Kulturellen-Zentrum Martinskirche

"Vision-Wagnis-Vertrauen"


viel Zeit zum Betrachten, Staunen, Fragen, Hören…

Angebot von Getränken

 

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Konzert

mit dem Hallenser Männergesangsquintett "Mehr als 4"

10
Textilkunstatelier "Einzig-ART-ige Momente" Apolda

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Schwarzer Filzhut - Filzröhren geben ihm ein korallenartiges Erscheinungsbild
Gefilzter Hut - ein Unikat
Sabine Brodowski
An der Karlsquelle 6 - 99510 Apolda
Telefon
+049 3644 5498101

Erleben Sie "Einzig-ART-ige Momente"

Lassen Sie sich inspirieren, motivieren und animieren durch Kunst und Handwerk in außergewöhnlicher Farb- und Formgebung.

Die Künstlerin Sabine Brodowski  möchte Sie ermutigen, Ihrer Einzigartigkeit neu zu begegnen und den Blick auf die feinen Dinge im Leben, die Zwischentöne, Poesie und zarten Details zu entdecken.

Sie begegnen individuellen und hochwertigen Textilunikaten. Diese entstehen in aufwändiger Handarbeit.  Die Verarbeitung und Auswahl der Materialien verleihen den Arbeiten ihre einzigartige Leichtigkeit und originelle Oberflächenstruktur.

Der Schaffensschwerpunkt liegt im Herstellen von Hüten, die klassisch gezogen oder handgefilzt werden. Gut beHUeTet zu sein ist Lebensmotto und Leidenschaft zugleich.

Darüber hinaus erwarten Sie bei einem Streifzug durch das Atelier textile Wand- und raumgreifende Objekte in Verbindung mit Holz und Metall.

Fühlen Sie sich daher herzlich eingeladen, die Arbeiten bei einem Besuch im Atelier zu entdecken, zu begreifen, zu probieren oder etwas davon mit nach Hause zu nehmen.

Kommen Sie mit der Künstlerin ins Gespräch!

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Atelierbesuch bei Sabine Brodowski

"Mut zum Hut" - Die neuen 20er Jahre

 

Ausstellung "Textilkunst und mehr - Der Modistin über die Schulter geschaut"

 

Besonderes Highlight: Der Apoldaer Coronahut

 

Angebot: Kleiner Haarschmuck selbst hergestellt.

 

Schauen, probieren, kaufen, wohlfühlen, niederlassen, verweilen, austauschen, kennenlernen, kreativ werden.

 

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Atelierrundgang mit der Künstlerin


 

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Atelierrundgang mit der Künstlerin
11
Kulturkirche "St. Bonifatius" Bechstedtstrass

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Alte Mauern – St.Bonifatius Kirche Bechstedtstraß
St.Bonifatius Kirche Bechstedtstraß
Cosima Göpfert
Zur Salzstraße 34 - 99428 Grammetal OT Bechstedtstraß

Am oberen Rand des Dorfplatzes wurde schon vor über 1000 Jahren eine Kirche errichtet. Den ältesten urkundlichen Beleg dafür gibt es aus dem Jahre 918. Die Kirche wurde dem ersten thüringischen Bischof Bonifatius geweiht.
Sowohl das Patrozinium Sankt Bonifatius als auch die Anlage der Pfarrkirche mit dem Chorturm im Osten verweisen auf ein hohes Alter der Wehrkirche.
Turm und Kirchsaal in ihrer heutigen Gestalt sind gotischen Ursprungs (14. Jahrhundert).
Im Chorraum sind mittelalterliche Wand- bzw. Sakramentsnischen zu sehen und im Altar sind die mittelalterlichen Weihekreuze und der Reliquienschrein erhalten. Außerdem sind drei Schnitzfiguren aus gotischen Altären erhalten, die vom mittelalterlichen Reichtum des Dorfes zeugen.
Die Witzmann-Orgel aus dem Jahr 1876/ 77 ist die fast letzte Arbeit dieser bedeutenden Werkstatt.
Im Turm läutet eine unbezeichnete Bronzeglocke aus dem 14. Jh. gemeinsam mit einer Bronzeglocke der Gebrüder Ulrich (Apolda) aus dem Jahr 1819.
Außen am Turm befindet sich eine 1609 von Hermann König[k] (Erfurt) gegossene Bronzeglocke.

 

-
geöffnet
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Kirchenführung
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Kirchenführung
12
Matt-Lamb-Kirche "Zum Kripplein Christi" Bergern

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Sicht in das farbig gestaltete Kirchenschiff
Matt Lamb - Kirche
Susanne Wellhöfer
Ferdinand-Staatz-Straße 1 - 99438 Bad Berka / OT Bergern
Telefon
+49 35458 40034

Die kleine Dorfkirche "Zum Kripplein Christi" wurde ab 1693 aus einem gemauerten, nicht mehr genutzten Schafstall errichtet. An der Nordseite gab es einen separaten Eingang vom Gutshof, der in die eigens eingebaute Herrenloge führte. Der Zugang ist mittlerweile mit Mauerwerk verschlossen, aber die Herrenloge existiert - nicht ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung, wohl aber ihren äußeren Umrissen nach. In der über 300-jährigen wechselvollen Geschichte der Kirche gelang es den wenigen Einwohnern des Dorfes immer wieder, mit Phantasie und Tatkraft die Kirche als Gebäude zu erhalten und mit Leben zu füllen.


Ein besonderes "Highlight" ist die Kirche seit 2008: Der international bekannte amerikanische Maler, Glaubens- und Friedensaktivist Matt Lamb hat zusammen mit vor allem jungen Menschen aus Bad Berka und Bergern den Innenraum der zuvor sehr schlichten Kirche nahezu komplett ausgemalt. Die moderne, farbenfrohe Malerei erzählt in kräftiger, symbolhafter Bildsprache die Heilsgeschichte. Im Zuge dieser "Bemalung" ist die Kirche mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse und der Arbeitskraft des Bergerner Kirmesvereins außen und innen "generalüberholt" worden. Genutzt wird die Kirche von Frühjahr bis Herbst außer für Gottesdienste auch für vielfältige kulturelle Zwecke wie Konzerte, Lesungen etc.

Die Eifert-Orgel von 1890-1891 verfügt über 2 Manuale, Pedal und 7 Register.

Im Turm läutet eine Bronzeglocke von Hieronymus Moeringk (Erfurt) aus dem Jahr 1612.  Sie wurde ca. 1982 von einem Dachboden aus Niedergrunstedt nach Bergern überführt.

Im Kirchenschiff steht eine wunderschön gestaltete, aber leider gerissene Bronzeglocke der Gebr. Ulrich (Apolda) aus dem Jahr 1865.

-
Führungen

Führungen und ggf. Orgelspiel auf der restaurierten Eifert-Orgel von 1890

13
Apotheken - Museum Blankenhain

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Blick auf den Eingang zum Apothekenmuseum
Apotheken - Museum
Viola-Bianka Kießling
Rudolf-Breitscheid-Straße 2-4 99444 Blankenhain
Telefon
+49 36459 41260

1701-1732  Johann Teichardt
1732-1751  Heinrich Christoph Teichardt
1751-1791  Johann Carl Währlich (ab 1777 Bürgermeister von Blankenhain)
1791-1796  Carl Friedrich Christoph Währlich
1796-1806  Witwe des Apotheker Währlich
1806-1817  Daniel Gottlieb Melzer
1817-1826  Christian August Michael Riemann
1826-1864  Carl Friedrich Brenner aus Sangerhausen
1864-1879  Albert Hoffmann aus Schmiedefeld
1879-1881  Adolph Hoene
1881-1884  August Fanta
1884-1895  Walther Ullrich, Reichenbach i.V.
1895-1897  Babtist Kramer aus Drau im Allgäu
1897-1903  August Beneke aus Detmold
1903-1905  Louis Mühlhan aus Hamburg
1905-1909  Albert Budde aus Mölln, Schl. Holstein
1909-1911  Otto Pauli aus Erbach, zuvor Leipzig
1911-1941  Friedrich Lattmann sen. kam aus Schraplau
1941-1974  Friedrich Lattmann jun.
1974-2009  Frank Dieter Lattmann
1993           Umzug der Stadt-Apotheke in die August Bebel Str. 7,  Blankenhain
1994-2006  Nutzung der Räumlichkeiten als Sanitätshaus Lattmann/ Leerstand seit 2007
2005            Eröffnung der 1. Filiale: Linden-Apotheke, Blankenhain
2006            Eröffnung der 2. Filiale: Apotheke zur alten Post-Apotheke, Bad Berka
2009-          Juliane Lattmann-Behr & Ulrike Lattmann- Sieber ( Lattmann Apotheken OHG)
24.04.2010  Eröffnung der alten Stadt-Apotheke als Apothekenmuseum

-
geöffnet

Ausstellung „Die Apothekerfamilie Lattmann erzählt"  
 
Im Kreuzgewölbe der historischen Apotheke verweisen viele interessante Utensilien auf mehr als 100 Jahre gelebte Pharmaziegeschichte in Blankenhain

Haben Sie schon einmal eine Buckelapotheke oder einen Giftschrank aus der Nähe gesehen?

Führung mit einem Apotheker (nach Bedarf)    

 

14
Ölmühle Eberstedt

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Mühlsteine der Mühle
Ölmühle Eberstedt
VBK
Dorfstraße 28/29 - 99518 Eberstedt
Telefon
036461 877744

Herzlich willkommen in der historischen Ölmühle mit den Restaurants Mühlenschänke und Mehlkammer, Biergarten, dem Landhotel mit Hofladen, Tiergarten, Konditorei und Weinkeller, ein einzigartiges „schwimmendes Hüttendorf“

Das Mühlenmuseum zeigt den einzigen noch intakten Kollergang Thüringens zur Herstellung von Senföl.

Alte Holzbalkendecken, Mahlwerke, Mühlensteine, eine original erhaltene Ölpresse und das Zuppinger Wasserrad (mit welchem übrigens auch Strom erzeugt wird) bieten ein einmalig schönes Ambiente.

Das Tiergehege erstreckt sich vom Biergarten, über den Angelteich mit unserem „schwimmenden Hüttendorf“ und über das gesamte Gelände. Hier sind Zwergziegen, Burenziegen und Thüringer Waldziegen sowie verschiedene Kaninchenarten zu Hause.

Unser Biergarten hält für Sie viele Leckereien bereit. Direkt neben dem großen Zuppinger Wasserrad finden 150 Personen einen Sitzplatz.

 

-
geöffnet

Auf eigene Faust kann die Mühlentechnik erkundet und besichtigt werden. Dazu gibt es Informationen über Senf und die Senfpflanze zum Nachlesen und Anfassen und natürlich auch zum Probieren.    

Im Tierkindergarten oder auf dem Spielplatz können die kleinen Gäste Kontakte knüpfen und sich spielerisch betätigen!

Der Hofladen ist geöffnet und bietet kulinarische Mitbringsel für die Lieben daheim oder für den eigenen Gaumen.

Restaurant und Biergarten sind geöffnet!

 

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Führung

durch die Ölmühle mit dem einzig noch intakten Kollergang Thüringens zur Herstellung von Senföl sowie Informationen zum Zuppinger Wasserrad und seiner Stromerzeugung

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Führung

durch die Ölmühle mit dem einzig noch intakten Kollergang Thüringens zur Herstellung von Senföl sowie Informationen zum Zuppinger Wasserrad und seiner Stromerzeugung

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Führung

durch die Ölmühle mit dem einzig noch intakten Kollergang Thüringens zur Herstellung von Senföl sowie Informationen zum Zuppinger Wasserrad und seiner Stromerzeugung

15
Kirche "St. Vitus" Hopfgarten

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Glocke schwebt durch die Luft
Glockeneinhub
Viola-Bianka Kießling
Unter der Kirche 1, 99528 Grammetal OT Hopfgarten
Telefon
036203 50212

Das große Glockenfest

Im Oktober 2019 wurden in Insbruck drei neue Bronzeglocken gegossen. Corona ließ damals eine große Glockenweihe nicht zu!

Der Traum von einer großen Glockenweihe mit vielen staunenden Besuchern in der Kirche und auf dem Kirchturm sowie einem tollen Konzert blieb bestehen!

Die Glockenweihe fand Pfingsten 2020 vor der Kirche im kleinen Kreis statt.

Heute soll endlich gefeiert und allen danke gesagt werden!

Ab 16.00 Uhr werden zu jeder vollen Stunde die Glocken geläutet.

Es finden Führungen auf den Glockenturm statt.

Natürlich gibt es Kaffee und Kuchen. Der Rost brennt!

 

 

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Andacht mit dem Posaunenchor Grammetal
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Eröffnung der Coudray-Ausstellung
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Orgelführung an der Schultze-Orgel für Kinder
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"Schabermakabernack"

Kabarett-Programm mit Patrick Rohbeck und Rudolf Hild

16
BB's Kleines Museum Kiliansroda

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Außenaufnahme des Museums
BB's Kleines Museum
Viola-Bianka Kießling
Im Dorfe - 99441 Kiliansroda

Wäsche, Küche, Schule und mehr - eine Sammlung der Dinge des Alltags aus dem Leben von Familie Bär

Blumen, Sonnenschirme, Stühle und viel Licht laden zum gemütlichen Verweilen im Hof ein.

Wer mag, kann sich Fett- und Kräuter-Quark-Brote schmieren!

 

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Dauerausstellung geöffnet

Erklärungen zum Einraum - Museum nach Bedarf

17
Baumbachhaus Kranichfeld

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 Außenansicht des Baumbachhauses
Baumbachhaus
Viola-Bianka Kießling
Baumbachplatz 1 - 99448 Kranichfeld
Telefon
+49 36450 39669

Das Baumbachhaus Kranichfeld ist ein Ort für Begegnungen, Kultur und vielfältige Veranstaltungen.

1840 wurde in diesem Haus der vergessene Dichter Rudolf Baumbach geboren. Ein kleines Museum erinnert an ihn.

Das Haus  bietet darüber hinaus Raum für wechselnde Ausstellungen.

Das Museums - Café empfängt gerne seine Besucher.

 

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geöffnet

Dauerausstellung "Zum Leben Rudolph Baumbachs"

Sonderausstellung "Mit Spaß und Freude - 10 Jahre gemeinsam auf Fotopirsch" -  Fotos von Isabell Daniel und Hartmut Steckert

Individueller Besuch der Ausstellungen

Kaffee und selbst gebackener Kuchen sowie Imbiss und Getränke sind

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"Kranichfeld singt... - Frühlingslieder"

Gemeinsamer Gesang begleitet von Peter Nolze (Piano) und Reinhard Dörnfeld (Saxophon)
Texte werden in ausreichender Anzahl vorbereitet

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Sonderführung durch die Fotoausstellung

DIA-Show mit Hartmut Steckert (bei Bedarf wird diese wiederholt)

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Sonderführung durch das Baumbachhaus

Prof. Dr. Bernd Hölzer informiert zu Leben und Werk von Rudolf Baumbach (bei Bedarf wird dies wiederholt)
 

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Kino-Spätvorstellung im Baumbachhaus

Eine Nacht im Museum
 

18
Scheunenmuseum Malarski Leutenthal

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Museumsschild mit Schmetterling
Scheunenmuseum Malarski
Viola-Bianka Kießling
Im Dorfe 53d - 99439 Am Ettersberg OT Leutenthal

Wer suchet – der findet!
  
Dauerausstellung Radios; eine Bügeleisen-  und Schreibmaschinensammlung; Fossilien u. Mineralien; altes Werkzeug, Spielzeug, Besteck, Blechdosen, optisches Gerät, Brillen, Urkunden, Atlanten, Plakate, Zeitschriften, Literatur und Ausweisdokumente aus der DDR laden zum Stöbern, Wiedererkennen und Staunen ein!

 

In der liebevoll zusammengestellten Wunderkammer findet jeder Dinge aus seinem Leben oder wird neugierig, neue Wege einzuschlagen, um diese Dinge wiederzufinden!

 

 

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Dauerausstellung Fossilien u. Mineralien

Führungen nach Bedarf

 

 

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Dauerausstellung mit Gegenständen, Dokumenten und Kuriosem des DDR - Alltags

Führungen nach Bedarf

19
Gedenkstätte Friedrich und Ernst Förster Münchengosserstädt

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Eingangsgestaltung der Gedenkstätte
Gedenkstätte Friedrich und Ernst Förster
Viola-Bianka Kießling
Am Dorfplatz - 99518 Bad Sulza OT Münchengosserstädt

Friedrich Förster, ein Dichter und Freiheits-Kämpfer und sein Bruder Ernst verbrachten hier mehrere Lebensjahre.

Ihnen zum Andenken richtete der Geschichtsverein ein Museum in der alten Pfarre ein, wo man Wissenswertes über das Schaffen der Gebrüder Förster erfahren kann.

 

Darüber hinaus sind wichtige Daten zu den Lützower Jägern und der geschichtlichen Entstehung des Ortes Münchengosserstädt zu erfahren.

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geöffnet

Dauerausstellung Leben und Wirken der Gebrüder Friedrich (Historiker und historischer Schriftsteller) und Ernst (Maler und Kunsthistoriker) Förster, die Lützower Jäger und die Mitbegründung der ersten Burschenschaften

 

Dauerausstellung über die Entstehung von Münchengosserstädt und der "Dörfer" generell

 

Für Essen und Trinken ist gesorg!

 

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Eröffnung des neuen Kinderspielplatzes
20
Dorfkirche Münchengosserstädt

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Kirche von Außen
Kirche Münchengosserstädt
Matthias Gessner
Am Dorfplatz 99519 Bad Sulza OT Münchengosserstädt

Die Ausstattung stammt aus dem 17./18. Jahrhundert.

Über der dreiseitigen und zweigeschossige Empore erhebt sich ein hölzernes Tonnengewölbe.

Beim Kanzelaltar fallen die volkstümlichen Schnitzfiguren auf: links und rechts von der Kanzel Moses und Jesus, über der Kanzel der Auferstandene.

Die Orgel auf der zweiten Empore wurde 1852 von Karl Friedrich Peternell aus Seligenthal erbaut. Sie ist erneuerungsbedürftig.

 

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geöffnet

Vielleicht gelingt es Ihnen, die Schleiereule im Zwiebelaufsatz des Turmes zu sichten?

 

Oder Sie begegnen der Meule - jenem Fabelwesen, das halb Mensch und halb Eule ist und im Kirchturm der Dorfkirche wohnt? Alle 100 Jahre soll es hervor kommen.

Vielleicht geschieht dies heute?

 

Markus Geßner hat die „Gossersche Meule“ nach einem Entwurf von Mike Weiß durch den Apoldaer Mooskünstler Rainer Fischer anfertigen lassen. Sie steht im Turm und erwartet ihre sagenumwobene Vorgängerin.

 

Die elektrifizierte Uhr zeigt wieder genau, was die Stunde geschlagen hat. Und die 1787 gegossene Bronzeglocke der Gebrüder Ulrich (Apolda) lässt dies auch wieder hören.

 

 

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Heimatstube Nohra

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Bemalter Bauernschrank im Treppenaufgang der Heimatstube
Bauernschrank in der Heimatstube Nohra
Viola-Bianka Kießling
Herrenstraße 36 - 99428 Nohra

Das Wohnhaus von Erna Harnisch mit Stube, Küche, Kinderzimmer, Schlafraum und Speisekammer ist zur Besichtigung geöffnet und gibt Einblick in das Leben in einem Haus im dörflichen Raum der 60er Jahre.

 

Hier finden Sie auch ein "rotes Sofa", das zu den Lieblingsstücken gehört.

 

 

 

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Heimatstube geöffnet

Kaffee und Kuchen sorgen für das leibliche Wohl!

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Kirche "St. Peter" Nohra

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Kirche vom Friedhof aus gesehen
St. Peter
Viola-Bianka Kießling
Herrenstraße 32 - 99428 Grammetal OT Nohra
Telefon
036203 50212

Die urkundliche Ersterwähnung von Nohra betrifft das Taufrecht der Brüder der früheren Allerheiligenkirche zu Erfurt in der Kirche zu Nohra und ist aus dem Jahre 1217.

Die romanische Chorturmkirche wurde im Barock umgebaut und bekam im 19. Jahrhundert einen Kanzelaltar.

1777 wurde von Kummer (Dachwig) eine barocke Orgel eingebaut, die von einem Sponsor namens Sorge finanziert wurde und 1817 zum Reformationsjubiläum erweitert wurde.

1892 schlug der Blitz in den Kirchturm ein, dabei wurden Turm, Altar, Kanzel und Kirchenschiff beschädigt. Der Neubau des Turmes ist seither weithin sichtbar.

Neben einer 1892 von den Gebrüdern Ulrich/ Gießer: Heinrich Ulrich (Apolda) gegossenen Bronzeglocke, deren Flanke verlautet: /DURCH BLITZSCHLAG ZERSTOERT AM 31.JULI.//NEUGEGOSSEN IM SEPTEMBER 1892./  läuten zwei Eisenhartgussglocken der Firma Schilling & Lattermann (Apolda & Morgenröthe-Rautenkranz).

Im Kirchenschiff befindet sich ein historischer Grabstein aus dem Jahr 1783 mit der bildlicher Darstellung des Vorganges, dass der elfjährige Andreas Kühne als Läuter durch die Glocke erschlagen wird. Diesen Stein hat Georg Tobias Kühne seinem Sohn Joh. Andreas zum Andenken setzen lassen. Er wurde b. 7. September 1772 geboren, hatte das Unglück, b. 25. April 1783 von der mittleren Glocke auf einer Freitags Betstunde ohne Ach und Weh erschlagen zu werden. Dies ist die
vermutlich älteste naive Darstellung der Todesursache auf einem Grabstein in Thüringen.

Der vom Weimarer Architekten Coudray geschaffene Pfarrhof, die Kirche mit historischem Kirch- und Friedhof und das alte sowie das 1900 geschaffen Schulgebäude bilden ein geschlossenes Ensemble.

Nohra ist eine besondere Lutherstätte, da am 05. April 1521 Martin Luther auf dem Weg zum Reichstag in Worms, geleitet von einem kaiserlichen Herold, erstmals in Nohra Territorium außerhalb des Sächsischen Kurfürstentums betrat. Er wurde von 40 Mann zu Pferde, voran der Rektor der Universität und einer großem Menge Erfurter empfangen und nach Erfurt geleitet. Daran erinnert heute noch die Lutherrose im Ortswappen von Nohra.

Unweit der Kirche, an der "Klostergrotte", kann man heute Liftelmalereien zu diesem Ereignis besichtigen.

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Kirche geöffnet
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Orgelkonzert

an der "Kummer- und Sorge-Orgel"

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Thüringer Korbmachermuseum Tannroda

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Sicht auf das Museumsgebäude von außen
Thüringer Korbmachermuseum
Viola-Bianka Kießling
Lindenberg 9 (Burg) - 99438 Bad Berka/OT Tannroda
Telefon
036450/30744

Das Korbmacherhandwerk blickt im kleinen Städtchen Tannroda auf eine lange Tradition zurück.

Im vom Heimatverein Tannroda geführten Museum lebt sie weiter. In der Sammlung befinden sich viele Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, Besonderes und Kunsthandwerkliches.

Die Arbeiten der Thüringer Korbmacher sind als Exponate Zeitzeugen von 1850 bis 1990. Besonders stolz ist man auf Entwürfe von Henry van de Velde. Neu gestaltete Infotafeln machen die Geschichte des Korbmacherhandwerks auch in Verbindung mit witzigen Zitaten und Bormots zu den "Körben" in Geschichte und Gegenwart nachvollziehbar.

Ob es sich um den zurückgesendeten Geschenkekorb einer Braut handelt, oder den Brotkorb, der hoch gehangen wird - bis hin zum Hahn im Korbe ... Korbmacherarbeiten sind überall dabei.

Eine kleine, liebevoll eingerichtete Korbmacherwohnung mit Werkstatt lässt die Besucher eintauchen in das einfache Leben der Handwerker um 1920.

Auch für die Unterhaltung der Kleinsten ist gesorgt - das Korbmacherlenchen erwartet sie mit spannenden Geschichten und einem Suchspiel!

Im Erdgeschoss des Museums kann man sich über die Stadt- und Schlossgeschichte von Tannroda mit den Ortsteilen Böttelborn und Kottendorf sowie über die Geschichte der Familie von Gleichen-Rußwurm [der letzte Nachfahre Friedrich von Schillers] informieren.

 

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geöffnet

Es kann der Blick über die Schulter eines Korbmachers gewagt werden oder Sie nehmen an einem kleinen Workshops zum Korbmacherhandwerk teil.

Verpflegung mit Kuchen und Bratwurst.

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Kirche "St. Nikolaus" Tiefengruben

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Kirche vom Anger aus gesehen
St. Nikolaus
Viola-Bianka Kießling
Dorfstraße 54 - 99438 Tiefengruben
Telefon
036458 41993

Die massive gotische Chorturmkirche wurde im 15. Jh. gebaut. Eine Inschrift verweist auf den 1686 erfolgten Umbau.

Der achteckige Kanzelkorb stammt aus dem 18. Jh.

1892 erfolgte der Einbau des Altarraums, eines spitzbogigen Triumphbogens und der umlaufenden Doppelempore.

Auch der pokalförmige Taufstein stammt aus dieser Zeit.

Seit Sommer 2006 erklingt in der Kirche eine aus Ede (Niederlanden) kommende Johannus - Orgel. Sie ersetzt das 1910 von August Müller (Bad Berka) gebaute Instrument, dessen Prospekt noch zu sehen ist.

 

 

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geöffnet
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geführte Turmbesteigung zu Glockenstuhl und Uhrwerk

Die Kirchturmuhr ist 1796 datiert.

Im Turm läuten drei Eisenhartgussglocken der Firma Schilling & Lattermann (Apolda) aus dem Jahr 1923.

Impressionen der letzten Jahre

Gusseiserne Platte mit einem Rezept
Rezept aus Heichelheim
Viola-Bianka Kießling
Kinder bauen mit großen Holzteilen ein Auto
Bauen mit dem Matador
Viola-Bianka Kießling
Handpuppe Ratte Wally begrüßt eine junge Besucherin
Ratte Wally zum Walking act im Kunsthaus Apolda Avantgarde
Viola-Bianka Kießling
Weiße Modells schreiten die Treppe zum Kunsthaus empor
Gnadenlos schick in weiß
Viola-Bianka Kießling
der rotglühende Brennofen wurde geöffnet
Raku Freibrand
Sybille Müller
Wäsche und mehr im Kleines Museum von Familie Bär
BB's Kleines Museum
Viola-Bianka Kießling
Malerei auf der Empore der Kirche in Wickerstedt
David mit der Harfe in Wickerstedt
Viola-Bianka Kießling
Johann Friedrich Fasch - Namenszug auf der Wand
Klangkabinett Buttelstedt - Johann Friedrich Fasch
Viola-Bianka Kießling
Rosa gekleidete Tänzerin tanzt um Glocken
Schwanensee mit Glocke
Viola-Bianka Kießling
Weißer Posaunenengel auf der Orgel sitzend
Posaunenengel auf der Orgel in Tiefengruben
Viola-Bianka Kießling
Gusseisernes Rezept
Rezept aus Bad Sulza
Viola-Bianka Kießling
Handpuppe Ratte Wally in Interaktion mit Kindern
Ratte Wally im Getümmel
Viola-Bianka Kießling
Künstler am Schmiedefeuer
Kunst - Schmiede in Bechstedtstraß
Viola-Bianka Kießling
Roter Blumenstrauß inmitten von Keramikaebeiten
Blick ins Atelier keramos
Viola-Bianka Kießling
Druckstand unter freiem Himmel am Kunsthaus
Kinder drucken am Kunsthaus
Viola-Bianka Kießling
Zwei Besucher versuchen sich im Linolschnitt
Linolschnitt im GlockenStadtMuseum
Viola-Bianka Kießling
Handpuppe Wally posiert mit Artisten
Ratte Wally mit Artisten im Kunsthaus Apolda Avantgarde
Viola-Bianka Kießling
Eine Band rockt hinter dem Kunsthaus Apolda Avantgarde
Sheep thrills
Matthias Eckert
Blick ins Innere
Scheunenmuseum Malarski Leutenthal
Kinder drucken an einem langen Tisch
Kinder drucken mit Modeln im Atelier Bahr-Liebeskind
Viola-Bianka Kießling
Blumenstrauß im Atelier der Kunstfabrik
Blick ins Atelier
Viola-Bianka Kießling
Materialien zum Flizen
Alles vorbereitet
Viola-Bianka Kießling
Holzmodeln zum Drucken von Servietten
Drucken mit Holzmodeln bei Rüdiger Bahr - Liebeskind
Viola-Bianka Kießling
Mit Blumen geschmückter Taufstein
Geschmückter Taufstein in Tiefengruben
Viola-Bianka Kießling
Gelber Wartburg als Kloßmobil
Kloß-Mobil in Heichelheim
Viola-Bianka Kießling
Modell präsentiert ihr lila Putfit
Gnadenlos schick in lila
Viola-Bianka Kießling
Grünes Fabelwesen mit menschlichen Zügen
Gosserschte Meule
Matthias Geßner
grafisch gestaltetes Improvisationsplakat
Plakat zur Lesung Horst Peter Meyer
Viola-Bianka Kießling
Blick in die Küche
Altdörnfeld - Stammhaus Luge
Viola-Bianka Kießling
Kristalleuchter steht auf dem Tisch im Heimatmuseum Bad Sulza
Kristalleuchter im Heimatmuseum Bad Sulza
Viola-Bianka Kießling
Mit roten Wollblumen geschmückter Stuhl als Wegweiser zur Textilwerkstatt
Wegweiser der Extraklasse
Viola-Bianka Kießling
Abbildung des Geburtshauses von Johann Ludwig Krebs auf Glas
Klangkabinett Buttelstedt - Geburtshaus von Johann Ludwig Krebs
Viola-Bianka Kießling
Farbig vorbereitete Keramikarbeit zum Schrühbrand
studio keramos
Viola-Bianka Kießling
Vitrine mit unterschiedlichen Schauobjekten
Tabaksbeutel im Pfarrwitwenstift Buttelstedt
Viola-Bianka Kießling
Schwarzer Hut mit roren Assesoires
Hut von Sabine Brodowski
Kinder fahren auf einem Minizug auf der Straße
Fahrt mit der Mini - Lokomotive
Viola-Bianka Kießling